Präsentation und Geschichte

Die Eröffnung erfolgte 1899 durch einen aus der Abstinenzbewegung des Blauen Kreuzes hervorgegangenen Verein. Hintergrund war das damals akute Alkoholproblem im frühen Industriezeitalter. Gegründet wurde das Blaue Kreuz in der Schweiz durch den Genfer Pfarrer Louis Lucien Rochat. Arnold Bovet brachte seine Ideen nach Basel.
Das Gebäude wurde anstelle eines früheren Patrizierhauses errichtet und steht unter Denkmalschutz.

rochat-Bovet.jpg

Um 1910 wurden die angrenzenden Liegenschaften (heute Haus Bovet und Rochat Lodge). erworben. Das Haus war zunächst eine Unterkunft für sozial schwache Personen, beherbergte aber auch Hermann Hesse und der Legende nach Vladimir Ilitch Lenin. Der Schwerpunkt lag ursprünglich auf dem Restaurant, in dem sich während einigen Jahren auch die Mensa der benachbarten Universität befand.

In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die erste Etappe der Modernisierung mit Lift, Réception, sowie fliessendem Wasser und Telefonen in den Zimmern.
Ab 1990 erfolgte eine umfassende und laufende Modernisierung, und das Hotel erhielt seinen heutigen Charakter.
Um die alkoholfreie Weiterführung des Restaurants unabhängig von der rückläufigen Zahl der Vereinsmitglieder sicherzustellen, erfolgte 2011 die Umwandlung des Vereins in eine Stiftung mit dem Zweck der Unterstützung von Organisationen wie dem Blauen Kreuz.

rochatHistRochat.jpg